Das Zusatzschloss – der bewährte und kostengünstige Schutz

1. Das Bremsscheibenschloss
Die gängigste Zusatzsicherung für Biker ist auch heute noch das Bremsscheibenschloss. Es ist relativ leicht zu montieren und bietet ein gesundes Kosten-Nutzen-Verhältnis. Die Tücke liegt darin, dass es zu Unfällen und Schäden an der Maschine kommt, wenn das Bremsscheibenschloss vor dem Start nicht gelöst wird.

Manche Motorradvermieter schauen sich ihre Kunden daher  genau an, ehe sie ihnen diese Zusatzsicherung anvertrauen. Verantwortungsvoller Umgang damit ist unerlässlich.

Die Firma ABUS hat dieser Tatsache Rechnung getragen, indem sie das  Bremsscheibenschloss ABUS Granit Quick 37 mit einem Memory-Clip ausgestattet hat. Er erinnert vor dem Start an das Entfernen des Schlosses. Darunter muss man sich einen Schlüsselanhänger in Signalfarbe gelb vorstellen, der Platz für den Zündschlüssel und den Schlüssel fürs Schloss bietet. So soll vor jedem Start daran erinnert werden, dass das Bremsscheibenschloss die Bremse noch blockiert.
Außerdem verfügt der Schlosskörper über einen Schließmechanismus, dessen Mechanismus mit 250.000 verschiedenen Schließungen optimal gegen die „intelligente“ Aufbruchmethode des Picking geschützt ist

Empfehlung für den Zwischenstopp
Für den kleinen Halt an der Eisdiele, im Café oder an der Pommes-Bude reicht sicherlich das Bremsscheibenschloss, um dem Gelegenheitsdieb oder Spaßvogel das Wegrollen des Bikes zu vermiesen. Klein, handlich, stabil, kann auch dasABUS Granit Sledg 77 empfohlen werden. Ihm wird zudem leichte Handhabung bescheinigt.

2. Kettenschlösser
Eines der sichersten Kettenschlösser ist das ABUS Granit Extreme Plus 59 mit Sechskant-Kettengliedern. Versuche haben gezeigt: Es lässt sich erst nach längerem Trennschleifer-Einsatz sowie Bearbeitung mit Hammer und Meißel öffnen.

Auch Schlösser müssen trendy sein
In den 80ern galt es als äußerst cool, eine möglichst fette Kette mit einem brachialen Schloss um den Gepäckträger seines Bikes zu wickeln. Heute hingegen legen immer mehr Biker Wert auf Understatement bei der Schlossauswahl. Kleiner, leichter, härter, sicherer – so muss also die Devise der Schlossfabrikanten lauten, damit auch wirklich nur der rechtmäßige Besitzer entscheidet, wer die Maschine mit nach Hause nimmt.

Empfehlung für Dauerparker
Wenn die Maschine lange unbeachtet geparkt wird, müssen besondere Vorkehrungen getroffen werden. Um dem Abtransport der geliebten Maschine Widerstand zu bieten, muss das Motorrad mit einem seiner Bauteile an einem unbeweglichen Gegenstand befestigt werden. Allerdings ohne wieder zur traditionellen Ankerkette greifen zu müssen.

Das ABUS Granit Steel-o-flex 1025 bietet hier einen hervorragenden Kompromiss. In Längen von 100 oder 120 cm ist es für diverse Laternenmast-Stärken geeignet und durch seine große Flexibilität leicht zu transportieren.
Aber nicht vergessen: Das Andocken an Verkehrsschilder ist bei Strafe verboten! 

Für jede Situation gerüstet
Interessant ist auch ABUS Victory Chain 39/9 MKS, eine Kombination aus Bremsscheibenschloss und Kette. Für lange Strecken, oder wenn man mit mehreren Zweirädern unterwegs ist, die ideale und preiswerteste Lösung. Möchte man nur kurz eine Runde fahren, reicht das Bremsscheibenschloss aus und die Kette kann zu Hause bleiben.

3. Das Bügelschloss – für das beste Stück die sicherste Lösung
Wer es noch eine Nummer stabiler braucht, über genug Stauraum am Motorrad verfügt und sich über das Gewicht keine Gedanken macht, kann sein liebstes Stück mit dem Bügelschloss ABUS Granit Extreme 59 sicher an Geländern im wahrsten Sinne des Wortes wie im Felsen von Gibraltar verankern. Er muss dabei jedoch mit Einschränkungen in Sachen Handhabung im Vergleich zum Kettenschloss leben. Der starre Bügel lässt sich nun mal nicht so leicht um Rad und Laterne wickeln. Da muss dass Bike schon vorausschauend geparkt werden.

Fotos: ABUS