DUMM GELAUFEN: Jähzorn geht nach hinten los

Mönchengladbach (dpa) – Aus Wut über ein Fahrverbot hat ein Autofahrer in Mönchengladbach sein Handy gegen eine Wand geschleudert und sich damit einen ungewollten Fußmarsch beschert. Weil mit dem zerschellten Mobiltelefon alle gespeicherten Kontakte verloren gingen, und er deshalb keinen Bekannten zum Abholen anrufen konnte, musste der Mann seinen Weg zu Fuß fortsetzen. Keine der Telefonnummern von abholwilligen Bekannten wusste der Mann auswendig.

Zuvor war er mit dem Handy am Steuer erwischt worden. Angegurtet war er auch nicht. Und die im Führerschein als notwendig vermerkte Brille hatte er auch nicht auf der Nase. Dann kam heraus, dass sein Auto wegen ungenehmigter technischer Manipulationen ohne Betriebserlaubnis war. Als ihm die Beamten eröffneten, dass er unter diesen Umständen nicht weiterfahren dürfe, außerdem mit 170 Euro Bußgeld und zwei Punkten in Flensburg rechnen müsse, kam es zu dem Wutausbruch, bei dem das Handy zu Bruch ging.

12.01.2018  wel