Einbrüche im Norden geklärt – Vier Tatverdächtige gefasst

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Eiderstedt/Husum (dpa) – Der Polizei ist im nördlichen Schleswig-Holstein ein Schlag gegen die Einbruchskriminalität gelungen. Bei Durchsuchungen von Wohnungen in Sankt Peter-Ording, Oldenswort und Schleswig sind gestern vier Tatverdächtige gestellt worden, sagte eine Polizeisprecherin in Flensburg. Die Männer sollen für Einbrüche in Ferienhäuser und Autodiebstähle verantwortlich sein, vor allem auf Eiderstedt und in Husum.

Zu den Verdächtigen zählt ein 22-Jähriger, der den Beamten bereits im Mai 2016 aufgefallen war, nachdem er einen gestohlenen Wagen hatte verkaufen wollen. Die Ermittlungen ergaben, dass er vermutlich die Einbrüche gemeinsam mit einem 24-Jährigen aus St. Peter-Ording und einem ebenfalls 24 Jahre alten Schleswiger begangen hatte. Über den vierten Tatverdächtigen macht die Polizei zunächst keine Angaben.

Auch als «Homejacker» tätig 
Neben drei sogenannten Homejacking-Taten, bei denen auch vor der Tür parkende Autos entwendet worden waren, legen die Ermittler der Gruppe mindestens 15 Einbrüche in Ferienhäuser zur Last. Gestohlen wurden etwa Fernsehgeräte, Werkzeug oder Laptops. Zwei Verdächtige sollen zudem im Februar 2016 mit einem Luftgewehr die Scheiben von mindestens neun Autos in Husum zerstört haben. Bis zum Strafprozess kamen die Verdächtigen laut Polizei unter Auflagen wieder frei.

Symbolfoto: Polizei Mönchengladbach

16.02.2017  wel