Feuer im Einfamilienhaus: Brandstifter in Psychiatrie eingewiesen

Haimhausen (dpa) – Nach einem Feuer in einem Einfamilienhaus in Haimhausen (Landkreis Dachau) hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Ein 33-Jähriger aus Dachau steht unter Verdacht, in der Nacht zum 28. Dezember in dem Haus Feuer gelegt zu haben, teilte die Polizei gestern mit. Der Brand war in einem Zimmer des Hauses ausgebrochen (e110 berichtete). Als die Feuerwehr eintraf, hatten die beiden Bewohner und eine Nachbarin die Flammen schon weitgehend gelöscht. Die drei erlitten dabei jedoch Rauchvergiftungen und mussten ins Krankenhaus.

Der 33-Jährige geriet unter Verdacht, weil er gegenüber einem Bewohner des Hauses und einem weiteren Zeugen Drohungen ausgesprochen hatte. In seinem Auto fanden die Ermittler einen mit Benzin gefüllten Kanister, mit dem der Mann wohl einen weiteren angedrohten Brand legen wollte. Vor dem Ermittlungsrichter gestand er seine Tat. Wegen Anhaltspunkten für eine psychische Erkrankung ordnete der Richter die Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Klinik an.

03.01.2018  wel