Mahnung der GEZ gefälscht
Wie ein schlechter Scherz liest sich das Schreiben, das jetzt in den Briefkästen vieler Bwohner Sachsen-Anhalts landete. In dem Mahnschreiben werden die Adressaten aufgefordert, noch angeblich ausstehende Rundfunkgebühren in Höhe von 115,75 Euro auf ein Konto der Deutschen Kreditbank Berlin zu überweisen.
Um die Forderung zu unterstreichen, werden Zwangsvollstreckungsmaßnahmen angedroht, sollte der geforderte Betrag nicht bald überwiesen sein. So werde in Kürze der Gerichtsvollzieher beauftragt, den Farbfernseher zu pfänden und gegen ein Schwarzweiß-Gerät auszutauschen.
Mittlerweile laufen die Ermittlungen der Polizei wegen Betrugs. Bei den Mahnschreiben handelt es sich eindeutig um Fälschungen. Das angegebene Konto gehört einer Privatperson, wie die Polizei bereits herausgefunden hat..
Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt rät: Wer einen solchen Brief erhalten oder den geforderten Betrag bereits überwiesen hat, sollte sich umgehend bei der Polizei melden.
23.02.10 wel
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