Von Hektik keine Spur - Bankräuber hat die Ruhe weg
(XY vom 11. April 2012)
Das Geld ist in einem automatischen Kassentresor verwahrt. Der Safe gibt das Geld erst nach zwei Minuten frei. Ziemlich viel Zeit, die ein Bankräuber eigentlich nicht hat. Doch der Mann, der im Herbst 2011 eine Bank überfällt, bleibt völlig ruhig und wartet geduldig, bis er das Geld endlich ausgehändigt bekommt.
Freitag, 7. Oktober 2011, gegen 10 Uhr: Ein unbekannter Mann betritt eine Bankfiliale in der Innenstadt von Ludwigsburg. Er ist mit Sonnenbrille und Basecap maskiert und bedroht die drei geschockten Angestellten mit einem Revolver. Er fordert Geld, doch der automatische Kassentresor spuckt das Geld erst nach zwei Minuten aus. Während der Unbekannte wartet, lässt er sich das Münzgeld aushändigen. Dann tritt er die Flucht an. Seine Beute: über 11.000 Euro.
Personenbeschreibung
30 bis 35 Jahre alt, kräftig, rundes Gesicht, kurze Haare, vermutlich Osteuropäer; Kleidung: schwarze Winterjacke mit roten Ärmeln und rotem Kragen, helle Wollhandschuhe, Sonnenbrille und helles Basecap.
Belohnung: Für Hinweise, die zur Aufklärung des Falls führen, ist eine Belohnjung von 1000 Euro ausgesetzt.
Zuständig: Kripo Ludwigsburg, Tel: 07141 / 18 9
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