Psychische Ausnahmesituation: 30-jähriger stirbt bei Polizei-Einsatz

Rostock (dpa) – Während eines Polizei-Einsatzes ist in Rostock ein 30-jähriger Mann gestorben. Der Vorfall ereignete sich gestern in einer Plattenbauwohnung im Rostocker Stadtteil Groß Klein. Ein Rettungsteam hatte die Beamten gerufen, weil der 30-Jährige in der Wohnung seiner Mutter randaliert hatte. Die Rostocker Staatsanwaltschaft hat inzwischen eine Obduktion der Leiche angeordnet, um die genaue Todesursache zu klären. Die Kriminalpolizei ermittelt ebenfalls.

Als die Beamten in der Wohnung eintrafen, habe der Mann sich im Schlafzimmer eingeschlossen und begonnen, Möbel aus dem Fenster geworfen. Alle mündlichen Beruhigungsversuche seien fehlgeschlagen. Schließlich hatten die Beamten die Tür aufgebrochen.

Dann wurde versucht, den 30-Jährigen festzuhalten. Dabei seien plötzlich schwere gesundheitliche Probleme aufgetreten, an denen der 30-Jährige gestorben sei, erklärte die Polizei. Auch der anwesende Notarzt habe den Mann nicht wiederbeleben können. In der Wohnung sollen sich zum Zeitpunkt des Einsatzes noch Bekannte aufgehalten haben. Was genau dazu führte, dass sich der Mann in einer psychischen Ausnahmesituation befand, sei noch nicht klar.

10.11.2017  wel