Tödliches Verbrechen

Musikmanager erschlagen

(XY vom 31. Oktober 2018) 
Die bekannte Volksmusikgruppe ist gerade auf Tournee, als sie mit einem schrecklichen Verbrechen konfrontiert wird. Der Bruder eines Bandmitglieds und Manager der „Kastelruther Spatzen“, Karl Heinz Gross, ist scheinbar aus dem Nichts getötet worden. Ein Fall, der die Polizei seit 1998 beschäftigt.

XY-Szenenfoto

Freitag, 6. März 1998. Nach einem Auftritt der „Kastelruther Spatzen“ in Magdeburg macht sich die Volksmusikgruppe mit ihrer Crew auf den Weg nach Essen. Dort soll das nächste Konzert stattfinden. Doch es gibt ein Problem: Der Transporter mit den Fanartikeln ist nicht fahrbereit. Der Manager der Gruppe und Bruder eines Bandmitglieds, Karl Heinz Gross, will sich um das Problem kümmern. Er fährt mit dem defekten Wagen zu einer Werkstatt im Gewerbegebiet im Norden von Magdeburg, nahe dem Industriehafen.

Das Opfer: Karl Heinz Gross

Probleme über Probleme
Die Reparatur des Autos verläuft allerdings nicht wie erhofft. Stundenlang versuchen die Monteure erfolglos, den Wagen zu reparieren. Gegen 16.30 Uhr informiert Karl Heinz Gross seinen Bruder über die Probleme – er ist sichtlich verärgert. Es ist der letzte Kontakt zwischen den Brüdern.

Knapp zwei Stunden später, gegen 18.15 Uhr: Ein Lkw-Fahrer stößt am Magdeburger Industriehafen auf einen  am Boden liegenden schwer verletzten Mann. Es ist Karl Heinz Gross. Er stirbt wenig später im Krankenhaus. Raub als Tatmotiv schließt die zuständige Kripo zunächst aus. Denn Karl Heinz Gross hatte größere Mengen Bargeld dabei, als er aufgefunden wurde. Aber welches Tatmotiv kommt stattdessen in Frage? Die Polizei steht vor einem Rätsel.

Der Fundort von Karl Heinz Gross

Wichtige Örtlichkeiten
Die Werkstatt, die Karl Heinz Gross mit dem Transporter aufgesucht hat, liegt in der Straße „Am Zweigkanal“ im Magdeburger Stadtteil Rothensee. Dort, auf der so genannten Steinkopfinsel, befindet sich auch der Industriehafen. Der genaue Fundort des Verletzten ist im Süden dieser Insel, bei einer alten Lagerhalle.

 

Belohnung: Für Hinweise, die zur Aufklärung des Falls führen, sind von privater Seite Belohnungen in Höhe von insgesamt 50.000 Euro ausgesetzt.

Zuständig: Kripo Magdeburg, Telefon: 0391 / 54 65 19 6