Unterschätztes Phänomen – Kriminalität auf der Straße

Unterschätztes Phänomen - Kriminalität auf der StraßeJede fünfte Straftat ereignet sich auf der Straße. Raubüberfälle, Diebstähle, Körperverletzung oder Sachbeschädigung – rund 1,3 Millionen Delikte von Straßenkriminalität wurden 2012 gezählt. Das Erschreckende: Die Brutalität auf der Straße nimmt Jahr für Jahr zu. Nur wegen eines Handys oder ein paar Euro Beute sind die Täter mittlerweile bereit, einem Menschen schwerste Verletzungen zuzufügen. In Berlin, Hamburg und Köln ist laut Statistik die Wahrscheinlichkeit am größten, dass Sie auf offener Straße überfallen werden.

330 Taschendiebstähle pro Tag
Alle Jahre wieder feiern wir nicht nur Weihnachten, sondern auch die Hochzeit des Taschendiebstahls. Gerade in den großen Metropolen treiben die Ganoven ihr Unwesen. Ein Drittel aller Taschendiebstähle ereignen sich in Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern.

Dichtes Gedränge ist für Taschendiebe ein perfektes Arbeitsgebiet. Sie nutzen die Unachtsamkeit der Menschen. Wer nicht aufpasst, ist schnell seinen Geldbeutel los.

Vorsicht also, wenn Sie in öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, in Fußgängerzonen, Kaufhäusern und Märkten zu Stoßzeiten unterwegs sind oder sich im ausgelassenen Treiben eines Volksfestes tummeln!

Abschreckung durch Polizeipräsenz
Die Methoden der Straßenganoven wurden in den vergangenen Jahren immer dreister. Ganze Banden von Taschendieben reisen aus Südamerika und Osteuropa regelmäßig nach Deutschland, um hier fette Beute zu machen. Doch die Behörden sind nicht untätig: Ständige Polizeipräsenz in Brennpunkten, Schwerpunktstreifen und verdeckte Ermittler sollen die Täter abschrecken.

e110 erklärt die Methoden der Taschen- und Trickdiebe und rät, wie Sie sich davor schützen können.

Foto: Securitel