Ein Paketbote entpuppt sich schnell als brutaler Räuber (Szenenfoto).

Ungewöhnliche Beute

Falscher Paketbote ist auf Zahngold aus

(XY-Sendung vom 10. Februar 2016)
Ein kleines Unternehmen im hessischen Odenwald hat sich auf den Handel mit Edelmetall-Legierungen für Dentallabore spezialisiert. Im Tresor schlummern erhebliche Werte. Genau darauf hat es ein Mann abgesehen, der sich als Paketbote ausgibt.

Der Tatort in Erbach/Odenwald.

Der Tatort in Erbach/Odenwald.

Großer Karton
Reichelsheim im Odenwald. Montag, 20. Oktober 2014, kurz vor 16 Uhr. An der Tür des Unternehmens klingelt es. Ein Paketbote bringt ein großes Paket. Er stellt es im Eingangsbereich der Firma ab. Doch dann zieht er plötzlich eine Waffe aus dem Karton und bedroht eine noch anwesende Angestellte. Der Mann zwingt sie, den Tresor zu öffnen und etliche Edelmetall-Plättchen im Wert von mehreren tausend Euro herauszugeben. Dann flüchtet der angebliche Paketbote. Die Polizei hofft nun, ihn mit Hilfe eines Phantombildes zu fassen.

So soll der Täter ausgesehen haben (Phantombild).

Täter (Phantombild)

Täterbeschreibung:
25 bis 35 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 m groß, schlank, kurzes braunes Haar, gepflegte Erscheinung; Kleidung: schwarze, taillierte Lederjacke, rotes Basecap. Er hatte einen etwa 100 x 30 cm großen, unbeschrifteten Karton dabei. Inhalt: eine blaue Sporttasche mit defektem Reißverschluss.

Beute: Edelmetall-Plättchen.

Beute: Edelmetall-Plättchen.

Erbeutete Gegenstände:
mehrere Plättchen Dentallegierungen mit unterschiedlichen Anteilen Gold und anderer Edelmetalle, verpackt in kleinen Kartons mit verschiedenen Beschriftungen.

Verpackung der Edelmetall-Plättchen

Fragen nach Zeugen:
Wo wurden die geraubten Plättchen zum Kauf angeboten? Wo sind eventuell die Kartons aufgefallen, in denen die Plättchen verpackt waren?
Wer hat am Nachmittag des 20. Oktober 2014 gegen 16 Uhr in Reichelsheim (Odenwald) Beobachtungen gemacht, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten?

 

Belohnung: Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, sind mehrere Belohnungen ausgesetzt – insgesamt 7.000 Euro.

Zuständig: Kripo Erbach, Tel: 06062 / 95 30