Studentin (23) getötet

Soko sucht Hanna Wörndls Mörder

(XY-Sendung vom 9. November 2022)
Die Studentin besucht Anfang Oktober 2022 einen Club in ihrem Heimatort Aschau im Chiemgau. Auf dem Weg nach Hause wird sie ermordet. Die Polizei hat drängende Fragen – unter anderem zu einer Uhr.

Hanna Wörndl verbrachte den Abend im Club „Eiskeller“.

Die Medizin-Studentin Hanna Wörndl ist zu Besuch in ihrem Heimatort Hohenaschau. Er gehört zur Gemeinde Aschau im Chiemgau. Am Abend des 2. Oktober geht sie mit Freunden in den Club „Eiskeller“, den sie schon unzählige Male besucht hat. Dort findet die „Season Opening“-Party statt. Der Club liegt rund einen Kilometer von ihrem Elternhaus entfernt.

Auf dem Heimweg getötet
Kurz vor 2.30 Uhr macht sich Hanna Wörndl zu Fuß auf den Heimweg. Im Bereich des Parkplatzes der Kampenwand-Seilbahn und des Bärbachs muss es dann zu einem schrecklichen Verbrechen gekommen sein.

Mutmaßlicher Tatort

Am nächsten Tag wird Hanna Wörndls Leiche gefunden – rund zehn Kilometer entfernt, im Fluss Prien auf Höhe der gleichnamigen Gemeinde. Die Obduktion ergibt: Die 23-Jährige wurde schwer verletzt und dann vermutlich in Hohenaschau bewusstlos in den Bärbach geworfen. Wegen Starkregens führte er in dieser Nacht viel Wasser. Sie wurde mitgerissen und ihre Leiche in die Prien gespült.

Uhr mit abgerissenem Armband gefunden
Eine 60-köpfige Sonderkommission der Kripo Rosenheim ermittelt in dem Fall. Rund um den mutmaßlichen Tatort gab es intensive Sucharbeiten. Dabei wurde eine Uhr gefunden, die für die Ermittlungen eine wichtige Rolle spielen könnte: eine Holzuhr des österreichischen Herstellers „Holzkern“. Sie befand sich im Bärbach – unweit eines Rings, den Hanna Wörndl am Abend der Tat getragen hat. Das Armband der Uhr war abgerissen. Die Uhr lag zwar schon länger im Wasser, funktionierte aber noch. Aufgrund der Auffinde-Situation möchte die Polizei wissen, wem die Uhr zuletzt gehörte. Ob es einen Zusammenhang zur Tat gibt, steht nicht fest.

Im Bärbach gefundene Armbanduhr

Das Modell der „Holzkern“-Uhr heißt „Charlie“. Die Uhr ist aus braunem Holz gefertigt und batteriebetrieben. Sie verfügt über Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger und hat ein römisches Ziffernblatt. Die Zeit lässt sich über eine Krone manuell einstellen. Durchmesser des Gehäuses:  4 cm. Das Band hat einen Klappverschluss. Die gefundene Uhr verfügt über keine Individualnummer. Sie ist aber erst nach Oktober 2019 in den Verkauf gekommen.

Kurz vor 2.30 Uhr machte sich Hanna Wörndl auf den Heimweg.

Fragen nach Zeugen:

  • Wem gehörte die gefundene Uhr?
  • Wer war in der Nacht zum 3. Oktober zwischen 2 Uhr und 3 Uhr in Hohenaschau unterwegs und hat noch nicht mit der Polizei gesprochen?
  • Wer hat Hanna Wörndl am 3. Oktober nach 2.26 Uhr noch gesehen?

Zuständig:
Kripo Rosenheim, Telefon: 0800 / 55 65 101