43-jähriger Mann erschossen – Tatverdächtiger bringt sich selbst um

Nidda/Gießen (dpa) – Ein 43 Jahre alter Mann ist bei Nidda im Wetterau-Kreis tot aufgefunden worden. Die Situation am Fundort deute darauf hin, dass er erschossen wurde, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Gießen. Vor Ort hatten die Ermittler gestern Abend keine Waffe gefunden. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung geriet ein 49 Jahre alter Bekannter des 43-Jährigen ins Visier der Beamten. Noch während der Suche wurde ein weiterer Toter mit Schussverletzung bei Freigericht (Main-Kinzig-Kreis) entdeckt, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei weiter mit. Es handelte sich um den Gesuchten. Die Beamten fanden bei ihm auch die mögliche Tatwaffe.

Die Ermittler gehen nach den ersten Erkenntnissen davon aus, dass sich der 49-Jährige das Leben nahm. «Ob die tödliche Verletzung des 43-Jährigen durch die sichergestellte Waffe verursacht wurde, bedarf weiterer Untersuchungen», teilten sie mit. Die Hintergründe sind noch unklar. Auch in welcher Beziehung die Männer genau zueinander standen, muss noch geklärt werden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft.

13.02.20 wel