Abzocke mit der Abofalle

Frankfurt (dapd). Ein 37-jähriger Kaufmann ist am Montag vom Frankfurter Landgericht zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Er soll versucht haben, im Internet gutgläubige Kunden in Abofallen zu locken. Außerdem muss er als Bewährungsauflage 15.000 Euro an die Staatskasse und 10.000 Euro an den Verein Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen“ zahlen. Damit blieben die Richter erheblich unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die eine dreieinhalbjährige Freiheitsstrafe beantragt hatte. Nach Überzeugung der Richter hatte der Angeklagte Kunden im Internet über Seiten gelockt, auf denen sie Routenplaner angeblich kostenlos herunterladen konnten.

18.06.2012 dv