Babyleiche in der Uckermark: Kein natürlicher Tod – Vermutlich Verbrechen

Hohenfelde (dpa) – Das Baby, das Spaziergänger am Wochenende tot in der Nähe von Hohenfelde (Landkreis Uckermark) gefunden hatten, ist keines natürlichen Todes gestorben. Das hat die Obduktion ergeben. Bei dem Kind handelt es sich um ein Mädchen. Bislang habe man keine Spur zu möglichen Verdächtigen, sagte ein Polizeisprecher. Zwölf Hinweise seien bisher eingegangen und würden jetzt geprüft.

Auch eine mögliche Verbindung zu einem bislang ungeklärten Fund einer Babyleiche im Jahr 2014 wird untersucht. Dazu wollen die Ermittler die an dem Säugling gefundenen DNA-Spuren mit denen von dem älteren Fall abgleichen. 2014 war auf einer nahegelegenen Wiese ein totes Baby in einer Tüte gefunden worden. Die Obduktion hatte ergeben, dass auch dieses kleine Mädchen lebensfähig und nicht auf natürliche Weise gestorben war. Die Ermittlungen hatten trotz Öffentlichkeitsfahndung zu keinen Ergebnissen geführt  (e110 berichtete).

26.03.20 wel