Dem Mörder auf der Spur

100 neue Hinweise zum Fall Bögerl / Kripo ist zuversichtlich

Ganz konkrete Hinweise auf die beiden toten Mädchen aus Oettingen in Bayern hat Kriminaloberkommissarin Monika Kling bekommen. 1995 wurden im Wald die Leichen der jungen Frauen gefunden. Bis heute konnten sie nicht identifiziert werden. Während der Sendung rief der ehemalige Geschäftsführer eines Nachtclubs an. Er will sich daran erinnern, dass die beiden Mädchen mit der auffälligen Kleidung für drei Tage in einem Nachtclub waren.

Im Kinderheim aufgewachsen?
Außerdem erhielt die Polizei Hinweise zum Tattoo, das eines der Mädchen am linken Oberarm trug. Die tätowierten Buchstaben könnten demnach keine Initialen sein, sondern auf einen Ort in Ungarn hinweisen. Es könnte der Ort des Kinderheims sein, in dem das Mädchen aufgewachsen ist.

Durch ganz Europa gereist
Über einen Hinweis freut sich Hansjörg Peyer von der Kantonspolizei Aargau (Schweiz) besonders. Er bearbeitet den Mord an dem Deutschen Karl Dittmann auf einer Brücke in Koblenz (Schweiz). Das Opfer führte ein unkonventionelles Leben, das mit viel Reisen verbunden war. Jahrelang reiste Dittmann durch Europa. Die Polizei ist auf der Suche nach Menschen, die vor dem Mord mit ihm Kontakt hatten.

Eine Schweizerin will Dittmann des öfteren gesehen haben. Sie besucht regelmäßig eine Kneipe nur zehn Kilometer vom Tatort entfernt. Dort soll sich Dittmann ebenfalls mehrmals aufgehalten haben. Eine wirklich interessante Spur, der die Kantonspolizei Aargau natürlich sofort nachgeht.

10.06.2010 an