Länderübergreifende Fahndungs- und Kontrollaktion: 13 Festnahmen

Wiesbaden (dpa) – Bei einer länderübergreifenden Fahndungs- und Kontrollaktion hat die hessische Polizei 446 Straftaten verzeichnet und 13 Menschen vorläufig festgenommen. Im Fokus der Kontrollen habe in den vergangenen Tagen die Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen gestanden, teilte das Innenministerium in Wiesbaden mit.

Vermehrt sei es auf größeren Verkehrsstraßen und in Gegenden zu Kontrollen gekommen, in denen in der Vergangenheit häufiger Einbrüche stattgefunden hatten, sagte ein Sprecher des Ministeriums. In Hessen wurden knapp 4.800 Menschen und über 2.600 Fahrzeuge kontrolliert, hieß es. Neben Hessen hatten sich auch Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen beteiligt.

Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) zufolge gelangen bei der Aktion vom 26. Oktober bis zum 9. November «deutliche Erfolge im Kampf gegen Einbrecher». Durch die Zusammenarbeit mit anderen Bundesländern werde der Druck auf Einbrecher hoch gehalten. Den Angaben zufolge waren rund 1.000 Kräfte der Landespolizei an der Fahndungsaktion beteiligt. Länderübergreifende Kontrollen und Präventionsveranstaltungen gegen Einbrüche gibt es dem Sprecher zufolge seit vielen Jahren mit Beginn der dunklen Jahreszeit, in der verstärkt Einbruchsversuche zu verzeichnen seien.

11.11.22 wel