Makler im Keller tot geknüppelt

Köln (dapd). Weil er einen Immobilienmakler an Weihnachten 2009 erschlagen hat, muss ein 28-jähriger Bulgare lebenslänglich in Haft. Das hat das Kölner Landgericht am Freitag entschieden. Die Richter verurteilten den Gelegenheitsarbeiter wegen Mordes und Raubes mit Todesfolge. Ein 19-jähriger Komplize bekam wegen derselben Anklagepunkte acht Jahre Jugendstrafe.

Die Richter sahen es als erwiesen an, dass die beiden Männer den Makler in dessen Keller mit Eisenstangen und Holzknüppeln erschlagen hatten.

Die Täter hatten die EC-Karte ihres Opfers erbeutet und waren über Belgien und Österreich nach Bulgarien geflüchtet. Hier waren sie festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert worden. Mit dem Urteil folgte das Gericht weitestgehend dem Antrag der Staatsanwaltschaft.

17.12.2010 dv