Nach zehn brutalen Überfällen: Polizei hat mutmaßliche Räuberbande im Visier

Weimar (dpa) – Nach mehr als zehn brutalen Raubstraftaten mit Erpressung hat die Polizei am Montag sechs Wohnungen in Weimar und Jena untersucht. Die sechs Bewohner der Wohnungen – sie stammen aus Deutschland, Russland und Albanien – sollen seit Mai mehreren Menschen Geld und Kopfhörer geraubt haben. Dabei schlugen und traten die Männer ihre Opfer. Zwei Menschen wurden dabei die Nasenbeine gebrochen.

Außerdem sollen die mutmaßlichen Täter im Alter zwischen 16 und 21 Jahren die Beraubten so sehr eingeschüchtert haben, dass sie zum Teil keine Anzeige erstatteten. Bei den Durchsuchungen fand die Polizei den Angaben nach einige der geraubten Gegenstände und konnte einzelne Straftaten zuordnen. Gegen drei der Beschuldigten lagen Haftbefehle vor. Ein 17-Jähriger befindet sich bereits seit einem Monat in Untersuchungshaft.

09.10.19 wel