Vorsicht, Betrug! Verluste durch Kryptowährung ausgleichen

Berlin (dpa) – Vor einer neuen Betrugsmasche mit Kryptowährungen warnt die Berliner Polizei. Die mutmaßlichen Täter nehmen dabei nach bisherigen Erkenntnissen zunächst telefonisch Kontakt zu Menschen auf, die im Kryptowährungshandel Verluste gemacht haben. Später wird die Kommunikation per E-Mail fortgesetzt. Dabei geben sich die Betrüger als Beschäftigte der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime der Polizei Berlin (ZAC) aus, wie es heißt. Den Betroffenen wird vorgegaukelt, sie könnten die eingefahrenen Verluste im Kryptowährungshandel gegen Zahlung in Vorkasse wettmachen.

In dem per E-Mail verschickten Schreiben werden die Logos des Bundeskriminalamts und der Berliner Polizei verwendet. Die geforderte Zahlung bezeichneten die Betrüger als Darlehen, das in einer Kryptowährung gezahlt oder in bar übergeben werden könne. Die Verdächtigen bezeichnen sich als «Wiederherstellungs-Agenten» und legitimieren sich mit einem Foto einer Schweizer Identitätskarte.

Nach Angaben einer Polizeisprecherin liegt dem Landeskriminalamt bislang zwar keine Vielzahl solcher Fälle vor. Es sei den Ermittlern aber wichtig, «die Masche zu benennen, damit die Betrüger gar nicht erst die Chance haben, damit das große Geld zu machen.» Möglichen Betroffenen rät die Polizei, auf Zahlungsaufforderungen nicht zu reagieren und Anzeige zu erstatten.

26.07.22 wel