Polizei warnt: Bitcoin-Betrüger suchen Opfer bei «Facebook» und «Tinder»

Berlin (dpa) – Die Berliner Polizei hat dringend vor betrügerischen Angeboten zur Geldanlage über das Internet und soziale Medien gewarnt. Angeboten würden Aktien und besonders auch virtuelle Währungen (Kryptowährungen) wie die beliebten Bitcoins, teilte die Polizei gestern über Twitter und ihre  Internetseite  mit. Eine immer größere Zahl sogenannter Trading-Plattformen biete diese Währungen an und nutze die Unerfahrenheit mancher Menschen zum Betrug. Polizei und Justiz verzeichnen steigende Fallzahlen.

Die Betrüger werben auf Plattformen wie Facebook und auch Tinder aggressiv für Angebote mit scheinbar hohen Gewinnchancen bei einfachem Aufwand und kleinem Mindesteinsatz. Bei der Anmeldung auf der Online-Handelsplattform kommen die Betrüger bereits an wichtige persönliche Daten. Dann folgen drängende Telefonanrufe. Oft sollen die Opfer auch eine bestimmte Software installieren, die dem Betrüger Zugriff auf den Computer des Interessenten gibt.

Zudem täuschen die Betrüger die Existenz eines Anlagekontos vor und stellen falsche Gewinne dar. «Will sich der Anleger sein Guthaben auszahlen lassen, bricht der Kontakt zum Anbieter ab und handelnde Personen sind nicht mehr erreichbar.» Oder der Anleger wird zu weiteren Einzahlungen überredet.

Die Polizei rät:
Seien Sie misstrauisch und informieren Sie sich immer ausreichend und unabhängig!

24.04.21 wel