Schadensbegrenzung nach dem GAU

Was tun, wenn Einbrecher "zu Besuch" waren?

Berlin (dv). Bei Ihnen ist eingebrochen worden. Natürlich sitzt der Schock tief. Doch Sie sollten schnell reagieren, um den Schaden in Grenzen zu halten. Hilfreich ist, wenn Sie bereits gewappnet sind.

Ein Rat, der für den Fall eines Einbruchs geldwert ist:

Führen Sie ein Verzeichnis Ihrer wichtigen Wertsachen. Damit können Sie der Versicherung im Schadensfall eine komplette Liste übergeben, die die schnelle und lückenlose Ermittlung der Schadenssumme ermöglicht. Sie haben dann nichts übersehen und es nicht versäumt, Wertgegenstände bei der Schadensmeldung anzugeben.

Die lückenlose Liste der Wertgegenstände sollten Sie an einem sicheren Ort außerhalb der eigenen vier Wände aufbewahren. Da bieten sich an: Verwandte, Freunde oder ein gemietetes Bankschließfach.

Einbruchs- und Diebstahls-Schäden in Privat-Wohnungen oder Privat-Häusern werden von der Hausratversicherung abgedeckt. Unter den Begriff  Hausrat“ fallen Möbelstücke, Elektrogeräte, Teppiche, Gardinen und Ähnliches – aber auch alle Gegenstände, die in einem Haushalt zur Einrichtung, zum Gebrauch oder Verbrauch bestimmt sind – wie Kleidung, Wäsche, Geschirr, Besteck, Ess- und Trinkvorräte, Bücher oder CDs.

Meldefrist einhalten
Nehmen Sie die Angelegenheit sofort in die Hand. Nach einem Einbruch muss die „Stehlgut-Liste“ innerhalb von drei Wochen an die Polizei und an die Versicherung geschickt werden. Verpassen Sie die Drei-Wochen-Frist, muss die Versicherung nichts ersetzen.

Foto: polizei-beratung.de

10.06.2012 dv