Schließfächer in Tresorraum geplündert – Uhren für rund zehn Millionen Euro weg

Berlin (dpa) – Bei dem Einbruch in einen Tresorraum in Berlin-Charlottenburg ist einem Online-Uhrenhändler nach eigenen Angaben ein Schaden von mehr als zehn Millionen Euro entstanden. Es seien 1.000 von insgesamt 2.000 eingelagerten Uhren gestohlen worden, erklärte Geschäftsführer Tim-Hendrick Meyer vom Unternehmen «Watchmaster» heute auf Anfrage. Der Händler für Luxusuhren gehört nach eigenen Angaben zu den Kunden eines Unternehmens, das laut Eigenwerbung mehr als 1.200 Schließfächer in einer ehemaligen Privatbank anbietet.

Eine Polizeisprecherin machte heute keine Angaben zur Beute. Die Schadensaufstellung sei noch nicht abgeschlossen. «Wir werten Videomaterial aus, um die Tatverdächtigen zu ermitteln», sagte sie.

Unbekannte waren laut Polizei am Samstagabend gegen 20 Uhr in den Tresorraum eingebrochen, hatten zahlreiche Schließfächer geknackt und geplündert. Die Täter flüchteten mit der Beute. Vorher sollen sie versucht haben, ein Feuer zu legen.

Auch von dem Unternehmen, das die Schließfächer vermietet, gab es zunächst keine Angaben zum Schaden. Auf der Internetseite der Firma heißt es, aufgrund des hohen Aufkommens von Anrufen und E-Mails sei man derzeit nicht in der Lage, alle Anfragen zeitnah zu beantworten. Die Versicherungsgesellschaft sei mit der Schadensaufnahme befasst.

24.11.22 wel