Angriff aus dem Nichts

Mann auf offener Straße erstochen

(XY-Sendung vom 28. August 2019)
Die Polizei steht vor einem Rätsel. Ein 26-jähriger Litauer wurde in Berlin im März 2019 scheinbar ohne Vorwarnung mit einem Messer erstochen. Jetzt gibt es eine hoffnungsvolle Spur.

Das Opfer: Edgar Orlovskij

Der litauische Staatsbürger Edgar Orlovskij wohnt in Berlin-Spandau und arbeitet in einem Bekleidungsgeschäft in der Berliner Innenstadt. Am 18. März 2019 ist er nach Feierabend gegen 22 Uhr auf der Karl-Marx-Allee, Richtung Alexanderplatz auf dem Weg zu seinem Auto, als er plötzlich von einem Mann mit einem Messer verletzt wird.

Jede Rettung kommt zu spät
Nach der Attacke kann der 26-Jährige noch mit seinem Handy den Notruf wählen. Dabei gibt er an, ohne Vorwarnung angegriffen worden zu sein. Der Täter sei geflüchtet. Als die Rettungskräfte wenig später am Tatort eintreffen, hat Edgar Orlovskij bereits das Bewusstsein verloren. Trotz intensiver Bemühungen stirbt der 26-Jährige kurz darauf an seinen Verletzungen.

Die Polizei sucht diesen Mann.

Ermittlungen der Berliner Mordkommission führen zu einem Mann, der auf Bildern von Überwachungskameras zu sehen ist. Er wird verdächtigt, den 26-Jährigen erstochen  zu haben und dann zu Fuß zum U-Bahnhof Alexanderplatz geflüchtet zu sein. Die Polizei hofft nun, dass jemand den Tatverdächtigen auf den Fotos erkennt und Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen kann.

Personenbeschreibung:
Der Mann auf den Bildern der Überwachungsanlage ist mindestens 40 Jahre alt, von kräftiger Statur und trägt eine Halbglatze mit Haarkranz.

Der Tatort in der Berliner Innenstadt

Fragen nach Zeugen:

  • Wer kennt den Gesuchten?
  • Wer weiß, wo sich der Tatverdächtige aufhält?
  • Wer hat den Gesuchten am 18. März 2019, zwischen 21.30 und 22.20 Uhr in der Nähe des Tatorts gesehen?

Belohnung: Für Hinweise, die zur Überführung des Täters führen, ist eine Belohnung von 5.000 Euro ausgelobt.

Zuständig: LKA Berlin, Telefon: 030 / 4664 911 666,
E-Mail: LKA116-Hinweis@polizei.berlin.de