Totes Baby in Potsdam: Geringe Beteiligung an Gentest

Potsdam (dpa/bb). Mit nur geringer Beteiligung ist ein DNA-Massentest im Fall eines toten Babys in Potsdam in die nächste Runde gegangen. Sieben Bürger seien gestern der Aufforderung gefolgt, eine Speichelprobe abzugeben, sagte ein Polizeisprecher. Insgesamt sind 262 Personen zur Teilnahme aufgerufen worden. 

In einer ersten Runde haben nach Angaben der Polizeidirektion West im Juli 512 Bürger eine Speichelprobe abgegeben. Fünf Bürger hätten sich bislang geweigert, eine Speichelprobe abzugeben, hieß es. Wie damit umgegangen werde, müsse die Staatsanwaltschaft entscheiden.

Die Ermittler suchen nach den Eltern eines toten Babys, das kurz vor Heiligabend 2011 in Potsdam gefunden wurde. Die Polizei geht von einem Verbrechen aus. Eine heiße Spur hat sie bislang nicht. Laut Behörden dauern die Untersuchungen an. Im Zusammenhang mit dem DNA-Massentest hat es laut Polizei bei Befragungen 14 neue Hinweise gegeben. 

12.08.2014 Ta