Transatlantik-Connection

Rauschgiftschmuggel im großen Stil: Flughafenmitarbeiter unter Tatverdacht

Frankfurt/Main (dpa). Mindestens zwölf Kilogramm Kokain aus der Karibik sollen drei Beschäftigte am Frankfurter Flughafen an den Kontrollen vorbei geschleust haben. Das Rauschgift mit einem Straßenverkaufswert von rund 480.000 Euro war in Koffern versteckt, die als Crew-Gepäck getarnt wurden, wie das Zollfahndungsamt Frankfurt berichtet.

Die drei Arbeitnehmer (38, 42 und 50 Jahre alt) eines auf dem Vorfeld des Flughafens tätigen Service-Unternehmens und ihr mutmaßlicher niederländischer Auftraggeber (41) flogen auf und wurden festgenommen. Sie sitzen jetzt in Untersuchungshaft.

Den drei Mitarbeitern wird vorgeworfen, mit Hinterleuten in Süd- und Mittelamerika sowie in den Niederlanden und Belgien Kokain gehandelt zu haben. Um die Drogen unerkannt aus dem Flughafen schmuggeln zu können, sollen sie ihre Ortskenntnisse und ihre Tätigkeit am Flughafen ausgenutzt haben. Einer der beiden sichergestellten Koffer kam aus Jamaika, der andere aus der Dominikanischen Republik.

Foto: Bernd Gross / Wikipedia

28.06.2015  Ta