Nur drei Wochen gelebt

An Ostern totes Mädchen entdeckt

(XY-Sendung vom 28. August 2019)
Es sollte ein entspannter Spaziergang werden – doch der endet traumatisch. Hundebesitzer entdecken Ostern dieses Jahres in einem Waldstück im Ilm-Kreis die Leiche eines Babys. Jetzt sucht die Polizei fieberhaft nach der Mutter des Kindes.

Der Fundort des Säuglings liegt auf einer Streuobstwiese nahe Geschwenda.

An Ostersamstag, dem 20. April 2019, gegen 20.45 Uhr entdecken Spaziergänger beim Gassigehen mit ihren Hunden auf einer Streuobstwiese bei Geschwenda im Ilm-Kreis einen toten Säugling. Der Leichnam ist in keinem guten Zustand – zunächst ist nicht einmal das Geschlecht sicher.

Ermittlungen wegen Totschlags
Erst weitere Untersuchungen zeigen: Es handelt sich um ein Mädchen. Wie lange das Baby auf der Wiese lag und woran genau es gestorben ist, bis heute ist das völlig unklar.  Fest steht nur: Das Mädchen kam lebend zur Welt und war zum Zeitpunkt des Todes etwa drei Wochen alt. Die Kripo Gotha ermittelt wegen Totschlags.

Die Mütze dürfte 25 Jahre alt sein. Wer erkennt sie wieder?

Bei der Suche nach der Mutter könnte unter anderem die Kleidung des Säuglings helfen. Ein Gegenstand hat eine Besonderheit: Die Mütze, die das Kind trug, wurde vor über 25 Jahren vertrieben. Außerdem wurde eine Damenbluse beim Leichnam gefunden.

Der Body, den das tote Kind trug (l.) und die gefundene Damenbluse.

Gefundene Kleidung:

  • Baby-Mütze, Marke „Sanetta“, vor 25 Jahren deutschlandweit vertrieben, dürfte nur noch selten zu finden sein;
  • Baby-Body von „H&M“, Größe 50/56
  • Damen-Bluse mit dem Titel „Atmosphere“

Fragen nach Zeugen:

  • Wer erkennt die Gegenstände und weiß, wo sie seit einiger Zeit fehlen?
  • Wer kennt Frauen, die zwischen 2017 und 2018 schwanger waren, aber kein Kind mehr haben?
  • Wer hat Beobachtungen gemacht, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten?

 Zuständig:  Kripo Gotha, Tel: 03628 / 92 01 66