Unsichere Zeiten für Kriminelle – Kontrollaktion gegen Grenzkriminalität

Pomellen/Ahlbeck (dpa) – Im Osten Mecklenburg-Vorpommerns ist die Polizei mit einem Großaufgebot gegen grenzüberschreitende Kriminalität vorgegangen. Wie ein Polizeisprecher in Anklam sagte, wurden am Mittwochmorgen mehr als 520 Reisende und rund 400 Fahrzeuge zwischen der Insel Usedom und der A 11 bei Pomellen im Süden Vorpommerns genauer untersucht. Dabei wurden unter anderem zwei Autofahrer gestoppt. In einem Wagen, der nicht zugelassen war, wurde auf der B197 östlich von Neubrandenburg bei Warlin auffälliges Werkzeug sichergestellt, wie es Autodiebe  üblicherweise benutzen. Hier laufen die Ermittlungen noch.

In dem anderen Auto auf der A 11 in Pomellen – es wollte nach Polen – fanden Bundespolizisten mehrere von anderen Autos gestohlene Katalysatoren. Die Funde wurden beschlagnahmt.

Schwerpunkte der Kontrollen an der deutsch-polnischen Grenze waren unter anderem die Region um Pomellen, Ahlbeck auf Usedom und die B197 bei Warlin (Mecklenburgische Seenplatte), wo Fahrzeuge die A 20 Richtung Westen verlassen oder aus dem Westen kommen. Die Auswertung des Einsatzes läuft noch weiter. Zugleich gab es auch in den Nachbarländern Sachsen und Brandenburg verstärkte Kontrollen von Bundespolizei und Zoll.

18.11.22 wel