Verlockend – aber Betrug: Polizei warnt vor Jobs als «Paketagent»

Werdohl (dpa/wel) – Nur dank eines aufmerksamen Freundes ist ein 42-Jähriger in Werdohl (Märkischer Kreis) einem dubiosen Jobangebot entgangen: Der Mann hatte im Internet eine Stellenausschreibung als «Paketagent» gefunden. Demnach sollte er Pakete empfangen, prüfen und anschließend weiterleiten. Der 42-Jährige bewarb sich mit seinen offiziellen Dokumenten bei dem angeblichen Arbeitgeber und erhielt sogar einen Vertrag, heißt es. Erst als ein misstrauischer Freund ihm riet, zur Polizei zu gehen, habe er Anzeige erstattet.

Betrüger nutzen ihre «Paketagenten», um ihre eigene Adresse zu verschleiern, heißt es von der  Polizei.  In den Paketen steckt meist illegal erworbene Ware, die dann vor Erreichen des Zielorts wieder von Kriminellen abgefangen wird. In aller Regel machen sich «Paketagenten» durch ihre Tätigkeit selbst strafbar.

e110 warnt:  
Wer sich auf diesen Job einlässt, hat in aller Regel eher Handschellen an der Hand als den versprochenen Lohn auf der Hand.

25.09.21 wel