Vorsicht vor gefälschten Hilfe-Anträgen! «Corona»-Schwindler sammeln Daten

München (dpa) – Das Bayerische Landeskriminalamt warnt vor betrügerischen E-Mails mit angeblichen Antragsformularen auf «Corona»-Überbrückungshilfen. Die Absender dieser sogenannten Phishing-Mails geben sich als Vertreter der «Europäischen Kommission in Deutschland» aus und versuchen, mit den gefälschten Formularen an die Daten von Unternehmen zu gelangen, teilt das LKA in München mit. Mit den Daten könnten die Täter dann Betrugstaten mit dem Namen der geschädigten Unternehmen begehen.

Welcher finanzielle Schaden bayerischen Firmen durch solche Mails bisher entstanden ist, konnte eine LKA-Sprecherin nicht beziffern. Beim Amt seien vereinzelte Anzeigen eingegangen, die man an die «Zentralstelle Cybercrime Bayern» bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg übergeben habe. Betroffen sind nach LKA-Informationen vorwiegend kleine und mittelständische Unternehmen.

Derartige Betrugsversuche seien bereits seit Sommer 2020 immer wieder registriert worden, teilt das LKA mit. Das Amt weist darauf hin, dass in Deutschland Bund und Länder für Überbrückungshilfen in der «Corona»-Pandemie zuständig sind – und nicht Institutionen der Europäischen Union.

17.03.21 wel