Was tun nach Hacker-Angriff? Online-Hilfen oft schlecht zu finden

Hannover (dpa) – Wenn der eigene Online-Account gehackt wird, muss schnell gehandelt werden. Nach Angaben der Verbraucherzentrale Niedersachsen ist die Suche nach Hilfe bei vielen Internet-Plattformen jedoch unnötig schwer. Anlässlich des heutigen «Digitaltags» zum Thema «Account gehackt» hat die Verbraucherzentrale Niedersachsen eine Stichprobe aus insgesamt 14 großen Anbietern aus den Bereichen Telekommunikation, Zahlungsmöglichkeiten, Online-Märkte, Social Media und E-Mail-Dienste betrachtet.

Geprüft wurde, wie schnell und einfach es ist, sich Hilfsinformationen im Falle eines Hacker-Angriffes zu beschaffen. Dabei spielte der Aufwand der Online-Suche mit Stichworten wie «Account gehackt», «Konto gesperrt» oder «Hackerangriff» sowie das telefonische Angebot eine Rolle, wie die Verbraucherzentrale mitteilt. Denn vielen Verbraucherinnen und Verbraucher sei es wichtig, in einem solchen Notfall telefonischen Kontakt aufnehmen zu können.

Einige Plattformen schnitten schlecht bei der Stichprobe ab, die innerhalb der Online-Suche keine oder zu wenige Treffer erzielten oder auch keine ausreichende telefonische Hilfe anboten. Andere glänzten mit einem guten telefonischen Kundenservice und einem übersichtlichen Online-Hilfsangebot. Insgesamt müsse aber noch deutlich nachgebessert werden, so die Verbraucherzentrale. Gerade die Such- und Hilfsangebote sollten funktionaler und die persönliche Unterstützung einfacher gestaltet werden.

24.06.22 wel