Zoff zwischen Linken und Rechten: Polizei ermittelt

Neubrandenburg/Stralsund (dpa/mv). Nach den weitgehend friedlichen Protesten gegen eine NPD-Demonstration am 1. Mai in Neubrandenburg ermittelt die Polizei wegen mehrerer Vorfälle. Wie die Polizei heute bekanntgibt, kam es an den Bahnhöfen in Stralsund und Neubrandenburg bei Auseinandersetzungen zwischen linken und rechten Gruppierungen zu Körperverletzungen. Daraufhin wurden am Bahnhof Neubrandenburg zwei Männer in Gewahrsam genommen. Sie sollen auch mit Flaschen geworfen haben. Zudem wurde bekannt, dass am Bahnhof Teterow (Landkreis Rostock) am 1. Mai Reifen an Autos von Anhängern der rechten Szene zerstochen wurden.

Eine von Sitzblockaden begleitete Mai-Aktion in Neubrandenburg brach die NPD am Nachmittag des 1. Mai ab. Zuvor war es an einer Kreuzung auch zu Auseinandersetzungen linker Demonstranten mit der Polizei gekommen. Fünf Männer wurden vorübergehend festgesetzt.

04.05.2015 Ta