
Im Juni 2011 detoniert in der Dresdner Filiale einer Möbelhaus-Kette ein selbstgebauter Sprengsatz. Zwei Kunden werden verletzt. Bei den Anwesenden herrscht Panik. Nur ein Mann verlässt zügig den Tatort. Mitarbeiter verfolgen ihn. Doch bevor die Polizei eintrifft, ist er verschwunden.
Unter Hochdruck sucht das LKA Sachsen nach Hinweisen zum Täter. Schnell wird klar: Die Explosion ist nicht die erste dieser Art. Bereits zehn Tage zuvor waren in Filialen desselben Möbelhauses in Belgien, Frankreich und in den Niederlanden Sprengsätze gefunden worden. Was fehlt, ist ein Motiv. Es gibt kein Bekennerschreiben, keine Geldforderung. Die Kripo muss mit weiteren Anschlägen rechnen. Die Frage ist nur, in welchem der hunderten europaweiten Geschäfte des Konzerns.
Zu Gast bei Rudi Cerne und Conny Neumeyer: Kriminaldirektor Andreas Schrader und Erster Kriminalhauptkommissar Raiko Märtins vom LKA Sachsen. In Folge 113 des XY-Podcasts berichten sie vom Einsatz der Mantrailer-Hunde Wochen nach der Tat und von den Herausforderungen der internationalen Zusammenarbeit.
Krisenberater Jörg Trauboth erklärt im Interview, wie sich Unternehmen auf Bombendrohungen und Erpressungen vorbereiten können. Und was im Ernstfall entscheidend ist und er gibt eine Antwort auf die Frage, ob sie Geldforderungen nachkommen sollten.
Symbolfoto: Alexa / Pixabay
19.08.26 wel

