Den Bildschirm zur Verbrechensbekämpfung nutzen, das ist Sinn und Zweck dieser Sendung, Diese Ursprungsidee des XY-Gründers und langjährigen Moderators Eduard Zimmermann gilt auch nach weit über 50 Jahren noch. Mit dieser Bemerkung nahm der aktuelle XY-Moderator Rudi Cerne das ZDF-Publikum in die jüngste Fahndungssendung mit.

Bald in Handschellen? Mit einer illegalen Zigarettenfabrik soll Ihor Libych den Fiskus um 55 Mio. Euro geprellt haben.
Das Themenspektrum reichte diesmal von Sexualverbrechen, schwerer Körperverletzung und Raub über Wirtschaftskriminalität bis hin zu Mord. Besonders in zwei Fällen ließen die Zuschauer-Reaktionen die zuständigen Beamtinnen und Beamten aufhorchen:

Erinnerung an Eduard Zimmermann: Mit einem der Fälle aus der jüngsten Sendung hatte sich der 2009 verstorbene Erfinder und langjährige Moderator von XY bereits beschäftigt.
Gleich der erste Fall der Sendung – Sexualverbrechen in Hamburg – bewegte das Publikum besonders: Der Serientäter spricht junge Frauen an, nötigt und vergewaltigt sie unter Gewaltandrohung. Dutzende Hinweise gingen zu dem Fall ein – unter anderem von potenziellen weiteren Opfern, die den Mann auf dem Phantombild erkannt haben wollen. Teilweise waren die Taten bereits angezeigt worden. Auch örtlich stimmten die Angaben mit den Taten des Mannes überein. Die Polizei hofft, dass vielleicht der entscheidende Hinweis dabei ist.
Ein Hinweisgeber aus Istanbul rief während der Sendung an und nannte den Namen eines Bekannten. Ob es wirklich der gesuchte Täter ist, muss nun überprüft werden.
Mehrere Zuschauer waren von den Taten so betroffen, dass sie die ausgesetzte Belohnung von 2.500 Euro aufstocken wollen.
Mehr zum Fall
Essener Zollfahnder suchen mit Hilfe der XY-Sendung nach Ihor Libych. Als Teil einer kriminellen Vereinigung soll er zusammen mit weiteren Beteiligten eine illegale Zigarettenfabrik aufgezogen haben und 55 Millionen Euro Steuern hinterzogen haben.
Ein Hinweisgeber meldete sich im XY-Studio und nannte den möglichen Aufenthaltsort des Gesuchten. Die Fahndungsmaßnahmen wurden sofort auf diesen Ort konzentriert.
Mehr zum Fall
Fotos: Securitel / ZDF
25.02.26 wel / SC

