Drei Männer stehen in Polizei-Verkleidung vor einer Haustür.

Räuberische „Polizisten“

Auf Opfer eingeschlagen

(XY-Sendung vom 21. Januar 2026)
Nalbach im Saarland, 21. Juni 2023: Drei als Polizisten verkleidete Männer klingeln an diesem Mittwoch morgens gegen 8.15 Uhr an einer Haustür. Als ihnen die Hausherrin öffnet, dringen sie gewaltsam ins Gebäude ein.  Dort schlagen sie den 22-jährigen Sohn mit dem Magazin einer scharfen Schusswaffe nieder und bedrohen den 17-jährigen Sohn mit einem Schlagstock.
Ein Nachbar wird durch Schreie auf die Tat aufmerksam und verständigt die Polizei.

Drei Männer stehen in Polizei-Verkleidung vor einer Haustür.

Diese Männer verkleideten sich als Polizisten.

Durch Komplizen gewarnt
Die Ermittlungen ergeben: Es gibt einen vierten Täter. Der Komplize wartet vermutlich am Fahrzeug der Räuber. Er warnt die Täter im Haus, die daraufhin das Gebäude verlassen. Gemeinsam ergreifen sie die Flucht und können entkommen. Beute: ein vierstelliger Bargeldbetrag und ein Notebook.

Fluchtfahrzeug:
blauer Ford Fiesta mit dem gestohlenen französischen Kennzeichen EV-144-QQ.

Der gesuchte Shkelzen Guri

Gesucht: Shkelzen Guri

Täterbeschreibungen:
Beim Fahrer des Fluchtfahrzeugs soll es sich um den gebürtigen Albaner Shkelzen Guri handeln, 40 Jahre alt, dunkle Haare, dunkle Augen, Bartträger. Vor der Tat im Jahr 2023 lebte er in Italien, unter anderem in Siena.
Auch die anderen Täter haben dunkle Haare, könnten laut Polizei vom Westbalkan stammen. Einige von ihnen sollen vor der Tat zeitweise in der Saarwellinger Straße 44 in Nalbach gewohnt haben. Zudem konnte nachgewiesen werden, dass sie mehrfach in einer Espresso-Bar in der Johannesstraße in Dillingen verkehrten.

Ein hellblauer Ford Fiesta

Mit diesem Auto waren die Täter unterwegs.

Fragen nach Zeugen:

  • Wer kann Angaben zum Fluchtfahrzeug machen? Wo wurde das Auto vor der Tat gesehen?
  • Wer kennt die Tatverdächtigen aus den Videos der Überwachungskameras?
  • Wer kennt den aktuellen Aufenthaltsort von Shkelzen Guri?

Belohnungen:
Für Hinweise, die zur Aufklärung des Verbrechens führen, sind insgesamt 14.000 Euro Belohnung ausgesetzt. 10.000 Euro von privater Seite, 2.000 Euro für die Festnahme des namentlich Gesuchten und 2.000 Euro für die Identifizierung und Festnahme der anderen Tatverdächtigen.

Zuständig:  Landeskriminalamt Saarbrücken, Telefon: 0681 / 962 23 23
(ab 22. Januar:  0681 / 962 21 33)