Viele Menschen beginnen zurzeit mit der Planung ihres Oster- oder Sommerurlaubs und suchen online nach einer passenden Ferienunterkunft. Doch Vorsicht: Immer wieder locken Betrüger im Netz mit scheinbar unschlagbar günstigen Angeboten.

Das Problem: Die Unterkunft existiert oft gar nicht. Wer bucht und vorab bezahlt, steht bei der Anreise plötzlich vor verschlossenen Türen – ohne Ferienhaus, ohne Ansprechpartner und erhält meist auch kein Geld zurück.
Woran erkennt man betrügerische Angebote?
Typische Warnsignale:
- auffällig niedrige Preise, die deutlich unter dem üblichen Niveau der Region liegen;
- unvollständige oder gefälschte Impressumsangaben, beispielsweise ohne Steuernummer oder konkreten Firmensitz;
- ausschließlich Vorkasse per Überweisung oder Bargeldtransferdienste wie «Western Union» oder «MoneyGram» möglich (diese Zahlungen sind im Betrugsfall kaum rückholbar);
- kein persönlicher Kontakt möglich: Telefonanfragen bleiben unbeantwortet, Kommunikation läuft nur über E-Mail oder Messenger.
Wie man sich vor Ferienhaus-Betrug schützen kann:
- Achten Sie auf vollständige Kontaktdaten, ein seriöses Impressum und eine sichere Verbindung (https)!
- Bestehen Sie möglichst darauf, per Kreditkarte oder Lastschrift zu zahlen, da hier bessere Chancen auf Rückbuchung bestehen!
- Prüfen Sie Fotos über eine Rückwärtssuche im Internet! Häufig werden Fotos aus fremden Inseraten übernommen.
- Sprechen Sie mit dem Anbieter! Ist kein persönlicher Kontakt möglich, ist höchste Vorsicht geboten.
Was tun im Verdachtsfall?
- Sofort den Betreiber des Buchungsportals informieren!
- Anzeige erstatten bei der örtlichen Polizeidienststelle oder über die Onlinewache.
- Alle Unterlagen sichern: Chats, E-Mails, Buchungsbestätigungen und Zahlungsnachweise!
Weitere Informationen gibt es auch auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.
(Quelle: VZ RP)
Symbolfoto: Gerhard Hebold / Pixabay
13.02.26 wel

