Ein Mord, vier Raubüberfälle, ein Einbruch sowie ein mysteriöser Vermisstenfall: Das waren die Themen der aktuellen Ausgabe von «Aktenzeichen XY… ungelöst». Noch während der Sendung begannen die Ermittler mit dem Sortieren und Bewerten der zahlreichen Hinweise.

Vermisstenfall aus dem Nachbarland: Nathalie Vermeulen von der Polizei in Rotterdam wurde live in die Sendung dazugeschaltet.
Mit einem «Cold Case» begann die Sendung: der Mord an Renate Pollaczek in Berlin, ein Fall aus dem Jahr 1986. Unter anderem wurde das 40 Jahre alte Phantombild eines Tatverdächtigen gezeigt. Mehrere Zuschauer wollen den Mann tatsächlich erkannt haben. Den Hinweisen wird nun nachgegangen. Sollte sich ein Verdacht konkretisieren, hat die Polizei leichtes Spiel: Sie konnte damals am Tatort DNA des Täters sichern. Jetzt kann sie diese Spuren im Fall der Fälle mit der eines Tatverdächtigen abgleichen.
Vor allem auf Hinweise, die den damaligen Tatort betreffen, hatte die Kripo gehofft. Und tatsächlich: Auch hierzu meldete sich jemand, der einen Bezug zu der Kneipe hatte, in dem damals der Mord passiert ist. Besonders interessant, da die Kripo vermutet, dass der Täter aus dem Viertel stammen dürfte.
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Nach 40 Goldmünzen sucht Oberkommissarin Julia Bauer. Räuber hatten wertvolle Beute nach einem Überfall auf eine Rentnerin in Holzminden mitgenommen.
Die Kripo Euskirchen jagt einen Einbrecher. Bei seiner Tat gab es einen dramatischen Vorfall: Im Tatobjekt war ein elfjähriger Schüler allein zu Haus. Er musste mitansehen, wie der Fremde in sein Zuhause eindrang. Zum Glück hatte es keine direkte Konfrontation zwischen den beiden gegeben. Auch zu diesem Fall wurde ein Phantombild des Täters eingeblendet. Schon kurz nach der Ausstrahlung des Falls gab es hierzu erste Hinweise.
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Ermittler in den Niederlanden versuchen einen Vermisstenfall aufzuklären. Von der mittlerweile 70-jährigen Teresa Krug fehlt seit einem Jahr jede Spur. Der Fall hat Bezüge nach Deutschland. Deshalb wandte sich die niederländische Polizei an XY. Sie befürchtet, dass die Vermisste nicht mehr lebt. Liegt das Fahnder-Team aus dem Nachbarland damit falsch? Mehrere Zuschauer wollen das vermeintliche Mordopfer nach dem Verschwinden noch gesehen haben – und zwar auf Reisen durch verschiedene europäische Länder. Die internationalen Ermittlungen werden nun ausgeweitet.
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Fotos: Securitel / ZDF
18.03.26 wel / cs

