Mord an Ehefrau: Arzt schweigt weiter

Erding (dpa/lby). Auch mehr als eine Woche nach dem gewaltsamen Tod seiner Ehefrau in Erding schweigt der dringend tatverdächtige Mann zu den Vorwürfen. Der 54 Jahre alte Arzt soll die 60-Jährige im gemeinsamen Haus umgebracht haben. Die Kripo befragte inzwischen auch Verwandte und Freunde der Eheleute in Osnabrück, wo die beiden trotz des Wohnortes in Erding ihren Lebensmittelpunkt hatten. «Es sind Umfeldermittlungen», sagte Polizeisprecher Hans-Peter Kammerer heute in Ingolstadt.

Bei der Obduktion der Leiche wurde stumpfe Gewalt auf Hals und Körper als Todesursache festgestellt. Der Arzt hat den Ermittlungen zufolge am Mittwoch vor einer Woche einen Nachbarn gebeten, den Rettungsdienst zu alarmieren, weil seine Frau leblos im Bad liege. Der Notarzt stellte den gewaltsamen Tod der Frau fest. Vor der Tat soll das Ehepaar gestritten haben. Der Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft. Das Motiv ist unklar.

13.12.2013 Ta