Kripo sicher: Feuer in Moschee war Brandstiftung

Berlin (dpa/bb). Rund zwei Wochen nach dem Feuer in der Mevlana-Moschee in Berlin-Kreuzberg geht die Polizei jetzt von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Das verkündete ein Polizeisprecher heute. Die Untersuchungen hätten ergeben, dass ein technischer Defekt auszuschließen sei. Auch eine fahrlässige Brandstiftung sei sehr unwahrscheinlich, da die Materialien in dem Raum nur schwer entzündlich gewesen seien. 

Zum Täter gebe es noch keine Hinweise. Ein politischer Hintergrund könne zwar nicht ausgeschlossen werden, es gebe aber auch keinerlei Hinweise darauf. Die Ermittlungsgruppe «Skalitzer Straße» hat den Fall in den vergangenen Wochen intensiv untersucht.

Das Feuer war in der Nacht zum 12. August in einem noch nicht fertiggestellten Anbau der Moschee ausgebrochen. Bei dem Brand standen vor allem Baumaterialien in Flammen. Auch die Fassade der Moschee wurde stark verrußt.

27.08.2014 Ta