Letzter Funke Hoffnung

Mutter zweier Kinder verschwindet

Valentinstag 2008: Klaus Färber (Namen geändert) erzählt seinen beiden Kindern, ihre Mutter Susanne habe nach einem heftigen Streit das gemeinsame Zuhause verlassen. Sie brauche Abstand von ihrem Ehemann und Zeit für sich. Die Kinder glauben, dass sie bald wieder zurückkommt.

Aber die Jahre vergehen und ihre Mutter bleibt ohne eine Erklärung oder einen Abschiedsbrief verschwunden. Vor allem der 15-jährigen Betty macht die Situation zu schaffen. Drei Jahre später keimt plötzlich Hoffnung auf: Es gibt Anzeichen dafür, dass sich Susanne Färber ein neues Leben aufgebaut haben könnte. Doch sie bleibt unauffindbar.

Emotionale Belastungen 
Die Ermittler der Kripo Bonn stehen vor einem Rätsel: Hat die Vermisste freiwillig ein neues Kapitel aufgeschlagen oder ist sie Opfer eines Verbrechens geworden? Fünfeinhalb Jahre nach ihrem Verschwinden tritt der damalige Leiter der Ermittlungen, Franz Wirges, bei „Aktenzeichen XY… ungelöst“ auf. Und der Fall nimmt eine spektakuläre Wende.

Jetzt ist eben jener Ermittler,  der den Fall nach der Sendung aufklären konnte, zu Gast im Podcast #117 und im Aufnahmestudio bei Rudi Cerne und Conny Neumeyer. Er berichtet von der herausfordernden Suche nach Susanne Färber und von den emotionalen Belastungen ihrer Angehörigen.

Vermisste findet Hilfe
Außerdem im Interview: Albrecht Roebke, evangelischer Pfarrer und Seelsorger. In dieser Funktion  hat er Betty Färber lange Zeit intensiv begleitet. Mit ihm hat die Redaktion auch darüber gesprochen, was Seelsorge in traumatischen Situationen leisten kann. 

Foto: wal / Pixabay

14.10.26  wel